Drohnen und physische Herausforderungen
Shownotes
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Verband für Sicherheitstechnik
BSI: Drohnen als neue Cyberbedrohung - Wie Unternehmen sich schützen können
Zukunftsforum Öffenltiche Sicherheit
Verband für Sicherheitstechnik e.V.
Fraunhofer: Future Security – Forum
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Die Sicherheits_lücke ist ein Podcast der Hamburg Open Online University (HOOU).
Monina Schwarz, LSI Bayern
Volker Skwarek an der HAW Hamburg
Produktion und Musik: Christian Friedrich
Das in dieser Episode verwendete Bildmaterial steht unter der Lizenz CC-BY 4.0, Urheberin ist Anne Vogt.
Transkript anzeigen
Volker: Moin Moin, herzlich willkommen zu unserem Podcast Die Sicherheitslücke mit Volker
Volker: Skwarek von der HW Hamburg.
Monina: Monina Schwarz vom LSI.
Ingo: Und Ingo Timm vom DFKI und der Uni Trier.
Volker: Wir zeichnen heute zum Thema Cyber oder auch nicht Cyber Gefahren durch Drohnen auf.
Ingo: In der heutigen Folge nehmen wir eine Vogelperspektive ein und wollen uns Drohnen
Ingo: nochmal aus der Perspektive der öffentlichen Sicherheit anschauen.
Ingo: Ich freue mich da ganz besonders auf diese Folge, da wir hier mit einem Interview
Ingo: beginnen, das eigentlich den Ursprung unserer Trilogie gebildet hat.
Ingo: Und da wir das Interview geführt und aufgezeichnet haben und im Anschluss festgestellt haben,
Ingo: dass eine umfassende Behandlung nicht innerhalb von einer einzigen Podcast-Folge
Ingo: erfolgen kann, sondern dass wir diesem Thema einen größeren Raum einräumen wollen
Ingo: und haben uns daraufhin entschieden,
Ingo: diese drei Folgen bereitzustellen, die wir jetzt ja auch mit dieser Folge jetzt dann veröffentlichen.
Ingo: Also als krönender Abschluss und eigentlich Ausgangspunkt des Themas freue ich
Ingo: mich heute sehr, dass wir einen Gast bei uns haben,
Ingo: den ich seit sehr vielen Jahren kenne und schätze und mit dem ich zusammen im
Ingo: Vorstand des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit in Berlin arbeite.
Ingo: Ich begrüße sehr herzlich Clemens Gause, der sowohl in der Politik als auch
Ingo: in der Sicherheitstechnik und in Verbänden zur Vermittlung zwischen Politik,
Ingo: Technik und Gesellschaft über viele Jahre gewirkt hat.
Ingo: Er ist Referent im Deutschen Bundestag, Gründer eines IT-Startups und in leitender
Ingo: Funktion beim TÜV Rheinland und bei Siemens Building Technologies unterwegs
Ingo: gewesen und ist aktuell als Geschäftsführer des Verbands für Sicherheitstechnik, VFS, tätig.
Ingo: Zusätzlich wurde er 2022 als Professor für Sicherheitstechnik und Informationsmanagement
Ingo: an die Northland Business School in Hamburg berufen und ist ein echter Kenner,
Ingo: wenn es um strategische Sicherheitsfragen, kritische Infrastrukturen und die
Ingo: Verbindung von Technik und Gesellschaft geht.
Ingo: Schön, dass du da bist, Clemens. Herzlich willkommen bei der Sicherheitslücke.
Ingo: Das Thema Drohnen und öffentliche Sicherheit ist ja ein langjährig untersuchtes
Ingo: Thema bei euch im VfS und ihr habt einige Forschungsprojekte auch dazu durchgeführt.
Ingo: Wie schätzt du denn aus deiner Erfahrung und Perspektive die Rolle von Drohnen
Ingo: und die Veränderung der öffentlichen Sicherheit durch Drohnen ein?
Clemens: Zunächst nochmal ganz herzlichen Dank, dass ihr mir heute die Gelegenheit gebt,
Clemens: das Interview abzuhalten.
Clemens: Also vielleicht noch ein, zwei Sätze zum Verband für Sicherheitstechnik.
Clemens: Der macht so ziemlich genau das, was draufsteht, nämlich Sicherheitstechnik.
Clemens: Und da wir nicht mehr auf den Bäumen leben als Menschen, sondern eben unsere
Clemens: ganz überwiegende Lebenszeit in Gebäuden verbringen, unter Dächern,
Clemens: mit Wänden, mit Türen, mit Fenstern,
Clemens: großen Stockwerken, Wolkenkratzern.
Clemens: Unterschiedlichste Nutzungen haben für diese Gebäude, ist die Sicherheitstechnik
Clemens: zum ganz überwiegenden Teil, also ich sage mal so bummelig 80 Prozent, Gebäudetechnik.
Clemens: Sicherheitstechnik ist Gebäudetechnik. Und ein Thema,
Clemens: weswegen die Drohnen da ganz wichtig sind, ist das Thema, dass die Drohnen so
Clemens: ab Anfang, Mitte der 80er Jahre zunächst so im Spielzeugbereich angefangen haben,
Clemens: so in der Modellfliegerei angefangen haben.
Clemens: Und dann, sage ich mal, durch die zunehmende Digitalisierung,
Clemens: auch Verbesserung der Elektromotoren, der Akkus, der Akkulaufzeiten usw.
Clemens: In der Zeit immer besser wurden, bis irgendwann professionelle Drohnenhersteller,
Clemens: kamen vor allem in Asien, die sich
Clemens: auch tatsächlich aus dem Spielzeug-Modellbau-Bereich entwickelt haben.
Clemens: Und diese Drohnen halt dann auch, das war immer so der Kindheitstraum eines
Clemens: jeden, ich erinnere mich auch an meine Jugend, wollte sowas auch immer haben,
Clemens: haben auch viel an sowas rumgeschraubt als Modellbauer.
Clemens: Ja sowas mit einer Kamera oder einem Mikrofon auszustatten.
Clemens: Das war früher noch echte Dinosaurier-Technik und wurde dann irgendwann ab den
Clemens: 2000ern immer professioneller,
Clemens: weil asiatische Hersteller das also richtig professionell und in breiter Strecke,
Clemens: also im Economy of Scale Style hingebracht haben.
Clemens: Und das hat der Verband für Sicherheitstechnik erkannt, weil wir kommen ganz
Clemens: ursprünglich, und das ist so der zweite wichtige Gründungshintergrund oder der
Clemens: Hintergrund des VFS, wir kommen aus dem Knast.
Clemens: Wir haben alle 234 Knäste oder JVA, um es mal höflich neutral auszudrücken,
Clemens: die haben wir unter Vertrag,
Clemens: die Partnern mit uns und wir bilden dort in dem Bereich natürlich aus,
Clemens: im Bereich der physischen Sicherheit,
Clemens: das ist immer die eine große Komponente, die Zäune, das Fenster,
Clemens: die Tür, die Mauer, das Dach und die elektronische, das ist die andere Seite.
Clemens: Das ist so das Videosystem, die Management-Systeme, das ist die IT,
Clemens: die die ganzen physischen Systeme miteinander verbindet, die sich ja unterhalten,
Clemens: denn da sind mittlerweile, wir sind ja jetzt nicht mehr in den 2000ern, sondern im Jahr 2025.
Clemens: Mittlerweile sind ganz, ganz viele Sensoren in Gebäuden verbaut und aber eben
Clemens: auch in diesen physischen Systemen.
Clemens: Also das Fenster fängt an, sich mit der Tür zu unterhalten, tauscht Daten aus.
Clemens: Die Tür fängt sich an, mit eben der Klimaanlage zu unterhalten.
Clemens: Es ist geschlossen, offen, kommt da Luft rein und mit der Heizung und so weiter.
Clemens: Und eben auch natürlich mit den sogenannten Perimetersystemen,
Clemens: das heißt zum Beispiel auch mit einer Alarmanlage,
Clemens: Oder mit einer Videoanlage, mit einem Videosensorsystem. Also nur mal so grob
Clemens: den Bogen zu spannen, was der Verband macht.
Clemens: Und im Zuge dessen hat man natürlich auch festgestellt, Mensch,
Clemens: im Justizvollzug mit so einer Drohne.
Clemens: Und das war ganz am Anfang, wirklich, das ist jetzt zwölf Jahre her,
Clemens: zehn, zwölf Jahre her, das hat mein Vorgänger damals noch begonnen,
Clemens: der Wilfried Joswig, ein Urgestein in der Sicherheitstechnik.
Clemens: Und er hat sich damals also vor JVA'n gestellt mit einer Gruppe von Leuten.
Clemens: Und die haben damals diese ersten Modelldrohnen, die so ein bisschen professioneller
Clemens: waren, die auch ein bisschen mehr tragen konnten.
Clemens: Früher war man froh, wenn eine Drohne überhaupt fliegt und einigermaßen stabil fliegt.
Clemens: All das ist wesentlich professionalisiert worden in den letzten zehn Jahren.
Clemens: Und dann konnten die irgendwann halt so die ersten 100 Gramm,
Clemens: die ersten 200 Gramm und plötzlich auch Drohnen, die plötzlich zwei Kilo oder
Clemens: so transportieren konnten.
Clemens: Dann hat man das vor so einer JVA mal ausprobiert,
Clemens: nämlich das naheliegendste, wir fliegen mal über so eine JVA hinweg und versuchen
Clemens: da vielleicht mal was abzuwerfen oder irgendwo an ein Fenster ranzukommen,
Clemens: was vielleicht nicht so gut vergittert ist oder nicht so gut geschützt ist durch Schrauben.
Clemens: Durch Glas, wo man also nichts verbringen kann und versuchen mal irgendwie so
Clemens: als Idee, war das damals, wenn ich das richtig in Erinnerung habe,
Clemens: eine simple Tasse Schokolade.
Clemens: Die fliegen wir jemandem vor das Fenster und es wird versucht,
Clemens: das sozusagen abzugreifen.
Clemens: Die Staffel Schokolade, und da brauchen wir uns bitte nichts vor,
Clemens: stand natürlich stellvertretend für das, was im Knast am meisten gebraucht wird,
Clemens: Drogen, Waffen, Munition,
Clemens: was man eben hätte so in einer JVA vielleicht auch gebrauchen hätte können.
Clemens: Also eben nicht die klassische Pfeile.
Clemens: Also wir sind nicht hier bei Panzerknacker-Ede, sondern wir sind eben in der Realität.
Clemens: Und über solche Versuche sind wir an die ersten Forschungsprojekte eigentlich rangekommen.
Clemens: Wir haben so die ersten Forschungsanträge geschrieben und der VfS ist ja ein
Clemens: besonderer Verband, der forscht sehr viel.
Clemens: Demzufolge bin ich ja auch Prof geworden, weil wir eben da auch sehr viel Ausbildungsbedarfe sehen.
Clemens: Die Mitglieder wollen stärker in der Sicherheitstechnik ausbilden.
Clemens: Sicherheitstechnik war bis vor wenigen Jahren, also eigentlich so ein,
Clemens: zwei Jahren noch sehr unsexy.
Clemens: Und es gibt erstaunlich wenige, eigentlich kaum richtige sicherheitstechnische Studiengänge.
Clemens: Es gibt immer so Sicherheitsmanagement, so wie bei uns auch an der Uni.
Clemens: Da ist ein bisschen Sicherheitstechnik drin, aber eben nicht zu viel.
Clemens: Und so sind wir eigentlich zu diesem Drohnen-Thema gekommen.
Clemens: Mittlerweile haben wir, glaube ich, das fünfte oder sechste Drohnen-Forschungsprojekt.
Clemens: Wir arbeiten sehr eng mit den Fraunhofers dieser Welt zusammen,
Clemens: sehr eng mit anderen großen Forschern und Wissenschaftsinstitutionen in dem
Clemens: Bereich und versuchen uns natürlich jetzt diesem Drohnenthema immer wieder,
Clemens: immer wieder aufs Neue zu nähern und die Dinge auch zu untersuchen,
Clemens: die es eben am Markt gibt, Aber die eben auch,
Clemens: sage ich mal, jetzt natürlich im militärischen Kontext seit leider auch wenigen
Clemens: Jahren stärker werden, natürlich im militärischen Kontext auch zu untersuchen,
Clemens: Fähigkeitsanalysen zu machen, aber eben auch das Thema, nicht nur die Fähigkeiten
Clemens: zu untersuchen, sondern halt auch das Thema Detektion.
Clemens: Kann ich die sichtbar machen, weiß ich wer wo ist, wer wo fliegt und das dritte
Clemens: Thema eben natürlich die Drohne auch irgendwie loszuwerden also abzugreifen
Clemens: und eben nicht nur die Drohne, sondern Unterpunkt, ganz wichtig.
Clemens: Den Steuerer, den Flieger. Und das ist je nach Art und Weise so einer Drohne beliebig kompliziert.
Clemens: Also das geht bis so weit, dass es Drohnen gibt, die eben so fire and forget,
Clemens: die werden einfach abgeflogen.
Clemens: Die suchen sich mehr oder weniger autonom ihre Ziele oder verfolgen ihre Operationen.
Clemens: Und es gibt eben die Bandbreite an Drohnen, ist auch sehr, sehr, sehr, sehr groß.
Clemens: Also es gibt die großen Drohnen, es gibt die mittleren, die kleinen Drohnen,
Clemens: wie wirken die im Verbund?
Clemens: Das sind alles so Folgefragen, die enorme Tragweite haben, was den Untersuchungsgegenstand angeht.
Clemens: Also man kann wirklich beliebig Komplexes untersuchen und das ist,
Clemens: sag ich mal, die Drohne ist so nach meinem Dafürhalten die Sicherheitslücke par excellence.
Monina: Das BSI hat ja auch eine ganze Vielzahl an verschiedensten Szenarien mal angerissen
Monina: in dem Paper, das auf der BSI-Seite veröffentlicht wurde,
Monina: mit dem schönen Namen Overview of Drone-Based Cyberthreats in Aspects of Defense.
Monina: Das ist ja auch mal angerissen, ganz Fülle an Szenarien, sowohl so ein bisschen
Monina: mit physisch, was so eine Drohne physisch und Sicherheitsrisiken verursachen kann,
Monina: als auch was so eine Drohne an Cybersicherheitsrisiken oder auch einfach aus
Monina: Sicht Spionages an Risiken verursacht.
Monina: Das Ganze nimmt jetzt ja zu, man hört es ja irgendwie jetzt zunehmend öfters,
Monina: dass irgendwo Drohnen gesichtet worden sind, wahrscheinlich gerade auch im Kontext
Monina: von kriegerischen Handlungen in Nachbarländern oder ein bisschen weiter entfernten Ländern.
Monina: Wie viel von dem, was wir da jetzt in den nächsten Jahren sehen,
Monina: ist jetzt auch beschleunigt durch den Kontext von Krieg und Techniken,
Monina: die sich dadurch mit an und um Drohnen entwickeln.
Monina: Also wäre das eh gekommen oder ist das jetzt nochmal beschleunigt dadurch?
Clemens: Das hat noch einen ganz massiven Drive, sage ich mal so salopp formuliert, bekommen.
Clemens: Und wir stellen fest, vielleicht fange ich mal anders an, letzte Woche war die
Clemens: große Konferenz in Berlin, Sicherheit und Verteidigung,
Clemens: Future Security von den Fraunhofern.
Clemens: Und da haben wir natürlich die Drohnenthematik auch diskutiert.
Clemens: Und wir kommen ja vom VfS eher aus der zivilen Seite.
Clemens: Also wir haben übrigens auch Forschungsprojekte gemacht, wo es um die zivile
Clemens: Nutzung von Drohnen ging.
Clemens: Also die sogenannten kooperativen Drohnen. Ich sage immer so,
Clemens: das Thema Flying Pizza wird nochmal neu definiert.
Clemens: Also ich order mir mein Essen und dann kommt es mit der Drohne geflogen.
Clemens: Und das ist die liebe und gute Drohne, die mich also mit Essen versorgt oder
Clemens: mit vielleicht Medikamenten oder, oder, oder.
Clemens: Also Drohnen können ja durchaus auch was Positives sein.
Clemens: Und durch dieses fürchterlich negative, schreckliche Thema des Konflikts in der Ukraine,
Clemens: wo natürlich Drohnen eingesetzt werden, wo sie übrigens das Kriegsbild nochmal
Clemens: komplett neu aufsetzen.
Clemens: Da kriegt das eine enorme Dynamik und es ist mittlerweile so,
Clemens: dass wir fast schon im Wochentakt neue Fähigkeitsentwicklungen haben bei bestimmten Drohnentypen.
Clemens: Also das heißt, die Frequenz, die Entwicklungsfrequenz,
Clemens: was so eine Drohne kann, wie viel die zum Beispiel durch neue Algorithmen vielleicht
Clemens: noch mehr Power aus dem Akku rausholt oder noch eine höhere Steuerfähigkeit
Clemens: hat oder durch ein neues Material, was eingesetzt wird,
Clemens: irgendeine neue Carbon-Webmöglichkeit, Faser, die also plötzlich noch besser
Clemens: im Unwetter standhält, neuere Verschraubungen, neue Oberflächentechnologien, all das.
Clemens: Was da sozusagen zusammengesetzt sich findet in so einer Drohne,
Clemens: das wird in so einem Kriegsgeschehen aufgrund dieses strategischen,
Clemens: ich lege noch eine Schippe drauf und der Gegner legt noch eine Schippe drauf
Clemens: und ich lege wieder eine Schippe drauf.
Clemens: Durch dieses System, also das ist ja ein Systemkrieg, das kann man in der Systemtheorie
Clemens: so quasi auseinandernehmen und untersuchen als Untersuchungsgegenstand,
Clemens: da nimmt das eine enorme Fahrt auf.
Clemens: Und auch in Deutschland natürlich ist es so, haben wir viele,
Clemens: viele Startups, die in diesem Umfeld arbeiten.
Clemens: Viele, die man auch nicht kennt. Und Stichwort BSI, dieses Paper,
Clemens: wo ich jetzt nach meinem Dafürhalten auch eher sagen würde, naja,
Clemens: also zu Aufklärungszwecken, das BSI hat ja einen ganz klaren Auftrag,
Clemens: soll ja über Sicherheitslücken auch aufklären und soll also die Wahrnehmung
Clemens: auch dafür schulen und überhaupt die Wahrnehmung erzeugen bei den Stakeholdern,
Clemens: bei der Bevölkerung und da sind solche Paper sicherlich gut,
Clemens: sofern sie eine gewisse Oberfläche nur haben.
Clemens: Fakt ist, dass wir in vielen Forschungsprojekten Unmengen mehr an Szenarien
Clemens: entwickelt haben. Also allein nur in der zivilen, normalen, in der kooperativen
Clemens: Variante haben wir mehrere tausend Szenarien.
Clemens: Da gibt es also die berühmt-berüchtigte Excel-Liste des Grauens und da sind
Clemens: ganz viele Szenarien beschrieben.
Clemens: Denn selbst bei kooperativen Drohnen, ich will gar nicht so sehr auf das Kriegsgeschehen
Clemens: eingehen, weil das tut jeder, das ist eigentlich unsexy, weil da geht es nur
Clemens: um Tod und Verderben. Das ist immer Einbahnstraße.
Clemens: Was nämlich auch sehr spannend ist bei dem Thema ist, wie gehen wir denn mit
Clemens: den zivilen Drohnen um, wenn die zum Beispiel mal nicht richtig gut funktionieren.
Clemens: Wenn wir zum Beispiel einen Kommunikationsabriss haben und die muss notlanden.
Clemens: Oder der Akku fängt an, irgendwie plötzlich unnatürlich heiß zu werden.
Clemens: Wo werden die Drohnen eigentlich geladen? Wo werden die geparkt?
Clemens: Ist das im Stadtgebiet oder ist das vielleicht doch zu gefährlich,
Clemens: weil wir zu viele übereinander gelagerte Vernetzungen haben,
Clemens: zu viel kritische Infrastruktur, zu viel, was verletzt werden kann und Schaden
Clemens: nehmen kann in so einem urbanen Gebiet.
Clemens: Und all das muss man natürlich austesten. Denn Drohnen haben einen unglaublichen
Clemens: Reiz. Andere Länder haben das auch erkannt.
Clemens: Die Niederlande zum Beispiel machen eine riesengroße, tolle Drohnenkonferenz
Clemens: in Amsterdam immer alle zwei Jahre, wenn ich das rieche, oder sogar jedes Jahr.
Clemens: Und das ist also für die Logistik, also sind solche kooperativen Drohnen fantastisch
Clemens: und sie sind eben auch skalierbar mit ihren Fähigkeiten.
Clemens: Bis hin dazu, dass es Drohnenkonzepte gibt, die wie so ein großer T5-Laster
Clemens: eigentlich unterwegs durch die Gegend fliegen und irgendwas von A nach B transportieren.
Clemens: Und da gibt es also fantastische, tolle, neueste Konzepte.
Clemens: Und selbst da, was ich eben sagen will, das ist der Punkt, den ich machen möchte.
Clemens: Selbst im zivilen Bereich, in der zivilen Nutzung, gibt es schon viele,
Clemens: viele Schwierigkeiten und sehr gefährliche Einsatzbereiche, wo wir uns das gut
Clemens: überlegen müssen, ob wir Drohnen einsetzen.
Clemens: Also Stichwort Brandlast auf Dächern, Brandlast auf Parkplätzen,
Clemens: weil ja so eine Drohne eben auch, da muss ja ein Ladetool sein,
Clemens: es muss irgendwie wie, also jetzt ist alles, was mit Strom funktioniert,
Clemens: muss ja irgendwie geladen werden, da müssen Ladekapazitäten da sein und so ein
Clemens: Akku, wenn der irgendwo in ganz, ganz viele Akkus sind.
Clemens: Dann sind das natürlich auch Brandlasten und dafür haben wir zum Beispiel noch
Clemens: gar nicht so richtige Normen.
Clemens: Also wir haben Normen, die wir zur Hilfe nehmen können in Analogien,
Clemens: aber so richtig zielgerichtete Normierungen beispielsweise sind mir persönlich
Clemens: da an dem Punkt noch nicht bekannt und insofern ist da sehr viel Entwicklungsbedarf
Clemens: noch und was die militärischen Komponenten angeht natürlich,
Clemens: ja da wird jetzt wie wild geforscht.
Clemens: Also da können wir gleich noch drauf eingehen. Das ist ein Fass ohne Boden in meinen Augen.
Monina: Das scheint das Drohnen-Thema generell zu sein. Wir haben jetzt aber wie das
Monina: BSI-Paper ein bisschen nicht den kompletten Fokus auf die physische Sicherheit
Monina: oder zumindest nicht nur, sondern mehr auf alles, was dann mit den Drohnen rund um,
Monina: ich sag mal, den beliebten Begriff Cybersicherheit oder Cyberangriffe zu tun hat.
Monina: Also sprich Angriffe, die entweder zum Beispiel auch auf Drohnen auf digitaler
Monina: Ebene oder zum Beispiel eben auf die Verbindung von Drohnen zu ihren Lenkern,
Monina: Lenkerinnen sind oder auch Angriffe, die wiederum durch Drohnen auf dieser Ebene passieren können.
Monina: Das wäre jetzt, würde ich mal, ich würde jetzt erstmal auf den Punkt eingrenzen,
Monina: bevor wir dann weiter und breiter werden.
Monina: Weil wenn man dir so zuhört, dann hört man ganz eindeutig, dass das ein Fass ohne Boden ist.
Clemens: Ja, sorry, also Entschuldigung, aber es ist halt leider oft so.
Clemens: In dem Thema wirklich ist das ein ganz einerseits spannendes,
Clemens: aber auch wirklich, muss man sagen, ein brutales und auch beunruhigendes Thema,
Clemens: wenn man das in den Konsequenzen bis zum Ende zurückdenkt.
Clemens: Also mit einer Drohne, wenn wir jetzt mal, ich bin jetzt ein gedacht,
Clemens: ein böser Mensch und möchte mit so einer Drohne ein handelsübliches System beispielsweise,
Clemens: das kaufe ich mir bei DJI für wenige Euros, sind die schon mit ziemlich guten
Clemens: Fähigkeiten ausgestattet.
Clemens: Und ich muss dazu wissen, wenn ich DJI-Drohnen einsetze,
Clemens: dann macht DJI Werbung damit, dass es noch nie in der Unternehmensgeschichte
Clemens: jemals zu irgendeiner ihrer Drohnen die Fühlung und die Kommunikationsverbindung verloren hat.
Clemens: Also das ist schon ein Werbespruch, den muss man so ein bisschen wirken lassen.
Clemens: Dementsprechend sind Drohnen grundsätzlich, wenn es um die Sensorerfassung geht,
Clemens: den Sensoreinsatz geht, nichts anderes als ein riesengroßer Datenstaubsauger.
Clemens: Und er fliegt und fliegt und fliegt und kann also, wenn er mit den richtigen
Clemens: Sensoren ausgestattet ist und
Clemens: das gibt es zum Beispiel ganz schön und anschaulich immer so auf Terra X,
Clemens: wenn da einer mit einer Drohne eine Pyramide abfliegt oder sowas,
Clemens: mit so einem Lasersystem, LIDAR-System.
Clemens: Und dann setzt er die Laserpunkte und die werden hinterher durch Rechenverfahren,
Clemens: wird die Pyramide plötzlich in 3D und ganz anders und mit ganz anderen sensorischen
Clemens: Erfassungen dargestellt,
Clemens: und man findet plötzlich noch ganz andere Sachen raus über so ein Gebäude.
Clemens: Und sowas kann man selbstverständlich auch, also da gibt es auch ein Forschungsprojekt
Clemens: bei uns in München, Die haben das professionalisiert und damit kann man zum
Clemens: Beispiel Gebäude abscannen.
Clemens: Das geht sogar so weit, wenn man die richtigen algorithmischen Verfahren einsetzt,
Clemens: dass man durch so einen Rundumflug, ich sag mal so von bummelig nach Stunde,
Clemens: und das kann man tatsächlich sogar vielleicht mit einer Akkuleistung sogar machen
Clemens: oder man muss mal kurz stoppen, einen Akku tauschen.
Clemens: Dann kann man so ein Gebäude wie etwa den Berliner Hauptbahnhof ziemlich schnell abscannen.
Clemens: Die entsprechenden Daten zusammenbauen im Hintergrund, das dauert dann wiederum
Clemens: ein bisschen, das geht nicht so schnell.
Clemens: Aber der Erkenntnisgewinn, den man hat, ist, dass man über bestimmte Wärmebilder,
Clemens: Sensorbilder, bestimmte sensorische Erfassungen.
Clemens: Filter plötzlich herausfindet, wo die Wasserleitungen laufen, wo die Elektrik läuft.
Clemens: Überhaupt, wie viel an Baumasse da verbaut ist, wie viel Technik da und wo die
Clemens: Technik verbaut ist und vielleicht auch die Drohne das erkennt,
Clemens: was das menschliche Auge vielleicht eben nicht so ganz so gut erkennen kann,
Clemens: wie etwa Sicherheitstechnik, die verbaut ist.
Clemens: Also versteckte Sensoren oder Verbund-Sicherheitsglas, also das,
Clemens: was wir so handelsüblich im normalen Sprachgebrauchfeld als Panzerglas bezeichnen würden.
Clemens: Eine Drohne kann dich darüber aufklären, die macht dir dann sozusagen als,
Clemens: wenn du der böse Panzerknacker bist, das Leben viel, viel einfacher und kann
Clemens: eben sowohl physische als auch elektronische Daten herausziehen.
Clemens: Und jetzt kommt es noch einen Schritt weiter.
Clemens: Wenn sie denn mit anderen weiteren Fähigkeiten ausgestattet ist,
Clemens: zum Beispiel einem eigenen kleinen WLAN-Netz,
Clemens: dann geht es zum Beispiel auch so weit, dass die Drohne den Man-in-the-Middle-Angriff starten kann.
Clemens: Ja, also das geht auch.
Clemens: Und so ein Man in the Middle, das brauche ich niemandem sagen.
Clemens: Also das wird oft viel zu spät erst bemerkt, dass meine Daten quasi über einen
Clemens: Dritten eigentlich laufen, der sozusagen mithört.
Clemens: Und damit kann ich mich eben in so...
Clemens: Netzwerke, andere Netzwerke quasi einschleichen, indem ich die Drohne irgendwo
Clemens: lande und die hört dann oder ist
Clemens: als elektronischer kleiner Kommunikationsknotenpunkt einfach mit dabei.
Clemens: So wie die Biene Maya, die auf der Blüte sitzt und die Ohren spitzt, unbemerkt.
Monina: Ja gut, dafür haben wir ja heutzutage hoffentlich dann bei vielen Protokollen,
Monina: die gesprochen werden, nochmal eine Verschlüsselung, die man nur sinnvoll brechen
Monina: kann in absehbarer Zeit, wenn man noch einen Schlüssel extra hat.
Monina: Aber ich wollte da jetzt Volker dir nicht ins Wort kommen.
Clemens: Also das ist vollkommen richtig. Das ist vollkommen richtig.
Clemens: Aber wir haben ja bei dem einen Thema, was wir vor, glaube ich,
Clemens: einem halben Jahr oder so hatten, vor einem Jahr, wo also deutsche Generäle
Clemens: abgehört worden sind in einem Hotel.
Clemens: Da sehen wir ja, dass hin und wieder, vielleicht auch etwas fahrlässig,
Clemens: bestimmte Sicherheitsverfahren vielleicht auch eben manchmal übersehen werden.
Clemens: Ich will niemandem irgendwas Böses nachsagen, um Gottes Willen.
Clemens: Wie gesagt, Fehler passieren, eben menschlich.
Clemens: Und wir stellen auch immer wieder fest, man kann noch so gut schulen,
Clemens: man fällt trotzdem immer wieder drauf rein.
Clemens: Also ich will mich da übrigens selber nicht von ausnehmen. Also ich bin auch,
Clemens: ich habe gestern erst durch einen freundlichen Hinweis einer ganz,
Clemens: ganz tollen Kollegin, die ich sehr hoch schätze.
Clemens: Sicherheitschefin am deutschen Stromnetz, also Verteilnetzbetreibers,
Clemens: Die hat mich über ein Fake-Account bei LinkedIn aufgeklärt.
Clemens: So habe ich auch nicht gemerkt. War ich mit vernetzt.
Clemens: Das heißt, auch da, ich meine auf einem anderen Level natürlich,
Clemens: aber auch da wird natürlich dann Schabernack und Unfug getrieben worden.
Clemens: Aber ich würde mich niemals davon ausnehmen.
Clemens: Also wenn einer ein gutes Social Engineering betreibt und etwas über die Person
Clemens: weiß, über Vorlieben, über bestimmte Mechanismen, psychologische,
Clemens: bestimmte, ich hätte jetzt fast gesagt Vorerkrankungen,
Clemens: nein, natürlich nicht, aber bestimmte psychologische Ansätze.
Clemens: Ja, keine Ahnung, ein Professor ist vielleicht sehr Librophil,
Clemens: liest gerne Bücher oder ist eben so
Clemens: wie bei mir halt besonders an sicherheitstechnischen Themen interessiert.
Clemens: Wenn man ihm dann so entsprechende Angebote macht, kann er vielleicht drauf
Clemens: reinfallen, indem er das nicht richtig überprüft.
Ingo: Das führt uns jetzt aber ein ganz bisschen weg, Entschuldigung,
Ingo: weil wir bei den Drohnen im Technischen bleiben wollen.
Ingo: Was ich spannend fand, wenn wir an diese WLAN-Geschichten im Bahnhof oder so
Ingo: etwas denken, ist natürlich, dass man dort besonders schnell einen Angriff auf
Ingo: die Menschen, die sich dort aufhalten, realisieren kann.
Ingo: Viel schwieriger ist es, die Unternehmen oder die Systeme, die dort betrieben
Ingo: werden, dann zu infiltrieren, weil da ja wahrscheinlich die Netzwerke beziehungsweise
Ingo: Accesspoints mit entsprechenden IDs auch verbunden,
Ingo: sind oder auf jeden Fall deutlich besser gehärtet sind.
Ingo: Ich würde ganz gerne noch einmal, bevor wir zu dem ganz technischen Cyber Security
Ingo: gehen, eine Frage dazwischen stellen.
Ingo: Und zwar, wenn du jetzt über diese Aufklärungsmaßnahmen der Drohnen oder Aufklärungsmöglichkeiten
Ingo: der Drohnen gesprochen hast beim Bahnhof, heißt das, wir sollten so etwas hier
Ingo: im Berliner Hauptbahnhof dann schützen?
Ingo: Also müssen wir dort physische Maßnahmen ergreifen, damit diese Erkenntnisse
Ingo: nicht mehr gewonnen werden können mit Drohnen?
Ingo: Oder sollten wir andere Wege finden, damit umzugehen?
Clemens: Bahnhof ist natürlich ein ganz besonders schwieriges Thema, Bahnhöfe und Flughäfen,
Clemens: weil die Diskussion haben wir immer wieder.
Clemens: Die sind natürlich besonders zu schützen, also das ist vollkommen klar.
Clemens: Da sollte auch viel mehr Sicherheitstechnik, versteckte Sicherheitstechnik verbaut werden.
Clemens: Viel mehr Sensoren, es würde viel mehr erfahren werden, wer auf dem Bahnhof
Clemens: ein- und ausgeht, wer den nutzt quasi.
Clemens: Da gab es ja in Berlin am Südkreuz diesen berühmten Versuch,
Clemens: der mit dem Videosensoreinsatz erfolgt.
Clemens: Ja, es ist halt immer, muss ich immer fragen, wie viel Sicherheit wollen wir?
Clemens: Wie viel Sicherheit verträgt die Gesellschaft?
Clemens: Sind wir auf dem Weg zu Big Brother is watching you oder sind wir es nicht selbst?
Clemens: Es ist ja durchaus eine bigotte Diskussion, die man da anfängt,
Clemens: weil wir alle natürlich mit unseren Smartphones permanent irgendwo,
Clemens: wir posten den größten Quatsch.
Clemens: Alleine jedes Mittagessen wird fotografiert, so ungefähr, und das Netz gestellt.
Clemens: Also das ist eine ganz, ganz schwierige Frage. Und klar, also ich sage mal so,
Clemens: mich braucht man nicht mehr katholisch machen.
Clemens: Oder ich sage mal so, hier ist es schwierig, weil der Bock ist der Gärtner gerade.
Clemens: Bei dem Einsatz oder dem Schutz von kritischen Infrastrukturen im Bahnhof ist
Clemens: eine solche kritische Infrastruktur, ganz sicher.
Clemens: Allein schon wegen der hohen Passagierzahlen, auch nicht nur wegen der Passagiere,
Clemens: die rumlaufen, sondern Bahn, Bahnhof wird immer auch ganz viel Logistik hin
Clemens: und her geschoben, Güter auf vielen Bahnhöfen verbracht.
Clemens: Und dementsprechend sind solche Systeme natürlich zu härten.
Clemens: Und eben immer, und das ist ganz wichtig, immer in dem Dreiklang der Mensch
Clemens: im Zentrum. Also es ist immer die Schulung als erstes.
Clemens: Und das Zweite ist immer die Organisation, weil die sind diejenigen, die damit ja arbeiten.
Clemens: Die müssen also sozusagen in der Gemeinschaft auch geschult und auch prozessual
Clemens: entsprechend gehärtet werden.
Clemens: Solche Systeme sind beispielsweise die ISO 27001 in der IT-Sicherheit und eben
Clemens: dann natürlich die sogenannte physische Komponente, elektronische Komponente.
Clemens: Das heißt eben die Gebäudetechnik oder vielleicht auch das Perimeter.
Clemens: Bis hin dazu, dass man in einem Bahnhofsvorplatzbereich vielleicht auch Zufahrtsschutzsysteme
Clemens: installieren sollte, um die Menschen vielleicht dort zu schützen,
Clemens: wenn dort größere Ansammlungen sind.
Clemens: Aber eben auch so etwas wie Drohnendetektionssysteme eben nicht nur am Bahnhof,
Clemens: sondern aufgrund der Geschwindigkeiten, die die Drohnen erzeugen können,
Clemens: realisieren können, vielleicht auch im Stadtgebiet entsprechende Sensor-Erfassungssysteme
Clemens: installiert, damit die Polizei relativ granular feststellen kann,
Clemens: oh, wir haben hier irgendwie wieder so und so viele Drohnenüberflüge über der Stadt.
Clemens: Und die tummeln sich heute mal wieder am Bahnhof.
Clemens: Na, da werden wir doch mal versuchen, dass wir die Spitzbuben dingfest machen.
Clemens: Und diese Fähigkeiten, die haben
Clemens: wir natürlich noch nicht. Und da sind die ersten Denkprozesse im Gang.
Clemens: Also ein Beispiel, was wir da haben, ist, wir hatten ja die Euro24 letztes Jahr.
Clemens: Und da ist es natürlich auch zu Drohnenüberflügen im Stadionbereich gekommen.
Clemens: Da haben die Leute heimlich Aufnahmen gemacht und das war super,
Clemens: super, super gefährlich,
Clemens: weil wenn so eine Drohne abgestürzt wäre über Publikum, hätte es viele Verletzte
Clemens: gegeben, es hätte natürlich auch Bildmaterial,
Clemens: wer um die Welt gegangen und das sind so Spezialfragen, also da wird sicherlich
Clemens: ein neues Bewusstsein eintreten.
Clemens: Und wir müssen uns über diese Drohnendetektionssysteme große,
Clemens: große Gedanken machen im urbanen Einsatz.
Clemens: Und da müssen wir ein bisschen größer denken, eben für ganze Stadtgebiete und
Clemens: nicht nur für einzelne kleine Liegenschaften.
Clemens: Zur Zeit sind wir bei den kleinen Liegenschaften, wo man dann denkt,
Clemens: müsste man eine Richtantenne oder ein Radar aufbauen oder keine Ahnung was an Systemen.
Clemens: Und zum einen werden die Systeme zwar immer billiger,
Clemens: aber sie sind trotzdem noch sehr teuer und sind eben aufgrund der Geschwindigkeit
Clemens: der Drohnen und der Einsatzmöglichkeiten der Drohnen eben doch großflächiger einzusetzen.
Monina: Wie stellt man sich das dann vor, wie so Science-Fiction-mäßig um eine ganze
Monina: Stadt rum, jeweils so Stationen, die quasi so eine unsichtbare Kuppel bilden?
Clemens: Also das klingt jetzt sehr hart, aber von der Sache her ist es so.
Clemens: Also im Kriegsgeschehen, wenn man jetzt mal ganz rational da rangeht und sich
Clemens: so ein Kriegsszenario überlegt, dass beispielsweise wie in der Ukraine,
Clemens: das ist ja das Schlimme, es wird gerade alles uns vorgemacht.
Clemens: Wir sehen es vor unseren Augen.
Clemens: Wir müssen es nur analysieren. Das wird übrigens gemacht. Es wird alles analysiert.
Clemens: Und es gibt solche Forderungen auch. Es hat ja,
Clemens: vielleicht der eine oder andere erinnert sich an dieses Papier,
Clemens: was da gekreist ist von einigen namhaften Politikern,
Clemens: wo also auch ein ehemaliger CEO eines deutschen Luft- oder Aviation-Herstellers,
Clemens: sehr großen Aviation-Herstellers, gefordert hat,
Clemens: also so eine Art Drohnen-Dome zu erzeugen.
Clemens: Also tausende von Drohnen zu beschaffen, die also dann im Schwarm,
Clemens: in einer Schwarmintelligenz,
Clemens: das sozusagen auch Deutschland quasi schützen können.
Clemens: Ich finde das immer sehr massiv. auf der anderen Seite wenn wir uns mal nochmal
Clemens: die alten historischen Dinge anschauen der Bedrohungslage mit,
Clemens: Und dieses Thema Atomwaffen, da wurde das bereits in den frühen 50er Jahren
Clemens: diskutiert, entsprechende Konzepte gab es zum Beispiel für Moskau,
Clemens: dass Moskau also mit entsprechenden Radaranlagen ausgestattet wurde an vier
Clemens: Punkten der Stadt, wo entsprechend auch Gegenmaßnahmen eingeleitet werden konnten.
Clemens: Also mit Gegenraketen quasi diese Raketen dann beschossen und vom Himmel geholt worden wären.
Clemens: Und mit den Drohnen ist es natürlich ähnlich. Wenn man jetzt solche Drohnenschwärme
Clemens: hat und Drohnen, und das sagte ich ja eingangs, die können von bis,
Clemens: wir denken immer an die kleine Minidrohne. Ja.
Clemens: Aber es gibt ja auch Drohnen, wie gesagt,
Clemens: die viel größer sein können, bis hin zu richtigen autonomen oder teilautonomen
Clemens: operierenden Fliegern, die viele, viele hundert Kilometer Strecke machen können
Clemens: und die auch große Gewichte tragen können.
Clemens: Also halbe Tonne, Tonne und mehrere hundert Kilo transportieren können über
Clemens: lange Strecken, sehr schnell auch fliegen.
Clemens: Und auch das sind qua Definition Drohnen, wenn man es so will.
Clemens: Kurz bevor sie eine Rakete sind, sind sie eine Drohne. Und das ist,
Clemens: wie gesagt, das ist eine ganz hässliche Diskussion.
Clemens: Aber wenn man sich mit der Sicherheit in einem Kriegsszenario auseinandersetzt,
Clemens: dann muss man wirklich in die Ukraine gucken und schauen, was machen die da.
Clemens: Und die haben eben solche Abwehrsysteme wie Mietz oder wo also Iris T verbaut
Clemens: ist oder hier Mika-Systeme und so weiter, die sind halt beschafft.
Clemens: Die stehen dann im Feld, das sind Radaranlagen mit Raketen bestückt,
Clemens: um diese Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Clemens: Und Mika beispielsweise ist so ein System, das kann also die Größe eines Tennisballs locker sein.
Clemens: Locker vom Himmel holen. Relativ granular bekämpfen.
Clemens: Ich weiß, wir sind wieder vom Fokus aus, aber das ist ja das,
Clemens: deswegen sagt ihr, es ist ein Fass ohne Boden.
Clemens: Die Bandbreite, das Spektrum dieses Themas ist wirklich sehr, sehr, sehr, sehr breit.
Clemens: Und wir sind eben in der Wahrnehmung, sage ich mal, noch ganz am Anfang und
Clemens: deswegen ist auch wichtig, dass ihr solche Podcasts macht, weil man muss aufklären.
Ingo: Aber wo stehen wir denn, oder auch bei der Euro 2024 haben wir letztes Jahr
Ingo: auch intensiv diskutiert, auch mit der Polizei damals, mit den Verantwortlichen,
Ingo: wo stehen wir denn eigentlich rechtlich bezogen auf die Drohnen?
Ingo: Also wenn wir das jetzt mal als Angriffsvektor sehen, also als etwas sehen,
Ingo: was auf uns zukommt, ob es nun eine Spionage ist,
Ingo: ob es ein Cyberangriff ist durch eben entsprechende IT oder ein technisches
Ingo: System an Bord oder ob es wirklich Manipulation oder Zerstörung ist,
Ingo: ist ja eigentlich an der Stelle egal, aber wie stehen wir eigentlich da?
Ingo: Also müssen wir rechtlich dort nachschärfen, in den drohenden Gesetzen,
Ingo: in dem was erlaubt ist oder auch was der Polizei erlaubt ist oder auch was den
Ingo: Unternehmen erlaubt ist, in der Abwehr zu tun.
Clemens: Also bei dem Thema Fußballstadion ist es so, grundsätzlich ist der Betreiber
Clemens: in der Pflicht, das ist hier in aller Regel ein Fußballverein,
Clemens: denen gehört meistens das Stadion.
Clemens: Stadion gehören in der Regel nicht der Stadt, nur wie gesagt,
Clemens: das sind die Fußballvereine.
Clemens: Und insofern hat das Hausrecht eben der Betreiber.
Clemens: Der wäre nach BGB grundsätzlich in der Lage, ein Störer oder ein störendes Ereignis
Clemens: zu beseitigen. Das darf der, das ist vollkommen legal.
Clemens: Nun ist es natürlich so, wenn das Stadion leer ist und da keiner drin ist,
Clemens: dann kann der das wahrscheinlich auch relativ roh machen. Ich sage jetzt mal,
Clemens: ein Fangnetz oder mit einer anderen Drohne, die sozusagen richtig abgreifen
Clemens: und das sozusagen beseitigen, vor die Tür schmeißen dann. Das wäre...
Clemens: Die Polizei ist prinzipiell auch in der Lage, gemäß allgemeinem Sicherheits-
Clemens: und Ordnungsrecht, ASOK, Störer zu beseitigen.
Clemens: Das wird oft eben nicht getan, weil es ein ziemlich heftiger Eingriff ist.
Clemens: Zumal, wenn wir jetzt mal das Szenario wechseln, in ein besetztes Stadion gehen,
Clemens: die Polizei hier nicht das Hausrecht hat, sie würde zu Hilfenmaßnahmen für die
Clemens: Störerbeseitigung zur Hilfe gerufen werden.
Clemens: Auf öffentlichem Grund könnten sie es generell Aber auch da muss man natürlich
Clemens: sagen, wenn von der Drohne keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben geht.
Clemens: Wir haben häufig immer das Bild im Kopf, dann zieht jemand die Schrotflinte
Clemens: und schießt auf die Drohne und holt die damit runter.
Clemens: Das ist grundsätzlich, ich meine, was geben wir dafür für ein Bild in der Öffentlichkeit
Clemens: ab, das ist unverhältnismäßig.
Clemens: Also selbst wenn die Drohne nervt und da gerade fliegt und Aufnahmen macht,
Clemens: können wir sie eben nicht einfach so gemäß diesem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz vom Himmel holen.
Clemens: Was auch viel wichtiger wäre, ist eben diejenigen zu orten, die die Drohne gesteuert
Clemens: haben, was sie mit den Aufgaben, Aufnahmen machen.
Clemens: Wo gehen die Aufnahmen hin? Wo gehen die Sensordaten hin?
Clemens: Und da haben wir zurzeit noch massiv geringe Fähigkeiten. Da sind wir nicht in der Lage.
Clemens: Also das ist etwas so, da gibt es auch bei den Polizeien viel zu wenig Personal,
Clemens: das entsprechend geschult ist, geschweige denn die Technik, die da wäre, um das,
Clemens: ich sage mal jetzt für eine kritische Infrastruktur wie Bahnhof oder für die
Clemens: permanente Absicherung eines Stadions,
Clemens: Also während der Euro24 hat man solche Einheiten positioniert und hat da also
Clemens: entsprechend auch Messungen durchgeführt und könnte Drohnen auch orten können.
Clemens: Aber wie gesagt, der Eingriff ist dann sehr, sehr schwierig,
Clemens: zumal jetzt, um auch dieses Beispiel mit dem Stadion nochmal zu bemühen oder
Clemens: auch einem Bahnhof, also überall, wo viele Menschen sind.
Clemens: Das kann ja auch, keine Ahnung, Love Parade in Anführungszeichen sein und dann
Clemens: wird man nämlich sehen, was dann passiert, nämlich genau das,
Clemens: was auf der letzten Love Parade passiert ist, eben eine Panik.
Ingo: Ja, vielen Dank Clemens für deine ganzen sehr wichtigen und guten Ideen und
Ingo: Erkenntnisse rund um Drohnen.
Ingo: Ich denke, dass vieles von dem, was sich jetzt noch anschließen könnte im Bereich
Ingo: von Cyberangriffen auf Drohnen, auch noch weitere Themen in unserem Podcast sind,
Ingo: auch unabhängig von Drohnen, wie jetzt eben auch gerade mit Funkstörungen oder
Ingo: so etwas umgegangen werden kann oder mit Man-in-Mittel-Angriffen.
Ingo: Hatten wir auch schon drüber gesprochen oder eben auch natürlich mit Malware
Ingo: oder anderen Dingen, Daten, Lacks und allem Möglichen.
Ingo: Das sind ja Themen, mit denen wir uns in diesem Podcast weiter beschäftigen wollen.
Ingo: Ich würde dir gerne noch die Gelegenheit geben, etwas zu fragen oder auch vielleicht
Ingo: noch etwas, was wir vielleicht vergessen haben zu fragen, zu erwähnen.
Ingo: Also hast du noch Fragen an uns oder möchtest du etwas zu diesem Thema noch anfügen?
Clemens: Also was vielleicht natürlich noch spannend wäre, ist jetzt,
Clemens: wie wir uns zukünftig in Deutschland und Europa in dem Bereich aufstellen wollen.
Clemens: Welche Forschungsbereiche es vielleicht dann zu entwickeln gibt.
Clemens: Das könnte man nochmal, aber vielleicht sogar auch in einem weiteren Podcast
Clemens: entwickeln, wie gesagt,
Clemens: denn die Thematik der Drohnen ist absolut wert, dass man da dieses Thema, sage ich mal,
Clemens: weiter stresst und das würde ich mir sehr, sehr, sehr, sehr wünschen,
Clemens: wenn ich einen Wunsch frei habe, den sozusagen an euch richten darf,
Clemens: dann wäre mir das ganz lieb,
Clemens: wenn ihr dieses Thema tatsächlich weiter stresst, weil wie gesagt,
Clemens: die Drohne ist die Sicherheitsexperi. Lücke par excellence.
Clemens: Und es ist wirklich uns heute nicht gelungen, aus dem großen Fass sozusagen ein Glas zu machen.
Clemens: Aber vielleicht ist es auch ganz gut, wenn wir mehrere Gläser immer wieder erzeugen
Clemens: und eben das sehr, sage ich mal, sehr klein,
Clemens: teilig auch in Teilen dann diskutieren, um dann vielleicht in einem weiteren
Clemens: Podcast nochmal wieder so ein großes Thema zusammenzusetzen.
Clemens: Dann ist es ein sehr, sehr, sehr breites Spektrum.
Clemens: Und auch ich weiß überhaupt nicht alles in dem Bereich, ganz im Gegenteil.
Clemens: Also meine Lernkurve ist gerade in diesem Drohnenthema ungebrochen hoch und
Clemens: ich lerne jeden Tag fast wieder neue Startups kennen,
Clemens: die wieder neue Fähigkeiten entwickelt haben bei den Drohnen und noch mehr Akkuleistung
Clemens: rausgeholt haben, noch mehr fliegerische Fähigkeiten, noch mehr Vernetzungsmöglichkeiten
Clemens: haben mit anderen Systemen.
Clemens: Und wie gesagt, von dem Thema Schwärme und so weiter und IT-Systeme hacken damit,
Clemens: das ist, wie gesagt, das ist ein riesiges, weites Feld. Vielen Dank.
Monina: So, das war jetzt mal ein spannender und komplett anderer Blickwinkel rein in
Monina: die physische Sicherheit, ein bisschen weiter weg von der IT-Sicherheit,
Monina: um mal die ganzen physischen Bedrohungen, die durch Drohnen noch dazukommen, zu betrachten.
Monina: So, wir hatten ja bisher auch schon mal generell über die IT-Sicht und IT-Bedrohung
Monina: geredet und über die rechtliche Einordnung, was man gegen Drohnen machen kann,
Monina: was es so für Grundlagenanrechtlichen gibt zu Drohnen.
Monina: Aber was wir bisher wirklich wenig hatten in dem Blickwinkel und der Betrachtung
Monina: über Gefahren, die durch Drohnen entstehen, ist dieser ganze Bereich Angriffe
Monina: auf kritische Infrastrukturen, auch gerade eben durch diese physische zusätzliche
Monina: Komponente, die da mit dazukommen.
Monina: Also auch die physische Bedrohung von kritischen Infrastrukturen,
Monina: aber natürlich dann auch mit einer Drohne einhergehend potenzielle IT-sicherheitsrechtlichen
Monina: Bedrohungen durch die Drohnen auf kritische Infrastruktur oder alles,
Monina: was grob in die Richtung fällt.
Monina: Da ist es ja in letzter Zeit auch gewachsen oder wächst gerade,
Monina: was da als kritische Infrastruktur eigentlich zählt, durch die NIST-2-Umsetzung,
Monina: wo wir ja auch mal schon mal drüber geredet hatten.
Ingo: Durch die kommende NIST-2-Umsetzung.
Monina: Genau, durch die, wann auch immer sie jetzt dann genau kommt, die NIST-2-Umsetzung.
Monina: Genau, jetzt haben wir hier mal auch einen sehr viel ernsteren Blick,
Monina: sage ich mal, durch diese physische Komponente mit auf die Bedrohungslage,
Monina: die durch Drohung entstehen kann.
Ingo: Ja, also was mich ein bisschen beunruhigt ist ja, dass was Clemens angeführt
Ingo: hat, dass wir im Prinzip mit Drohnen, mit richtigen Sensoren auch Gebäudetechnik
Ingo: und Gebäudeschutztechnik quasi ausspionieren können.
Ingo: Und damit natürlich, wenn wir jetzt eine kritische Infrastruktur überfliegen,
Ingo: nicht nur aufnehmen, wo sie ist und wie sie sich darstellt, sondern auch herausfinden
Ingo: könnten, wo man sie möglicherweise infiltrieren kann oder wie man am besten
Ingo: die Abwehrmechanismen überwinden kann.
Ingo: Das würde ja in der Konsequenz, das hat ja Clemens zum Schluss auch so ein bisschen
Ingo: angedeutet, bedeuten, man müsste überlegen, ob man die Flugverbotszonen und
Ingo: strengere Sicherheitsmaßnahmen für eben sensible Bereiche ausdehnt.
Ingo: Und wenn wir das mal weiterführen auf unsere unter aktuellen Diskussionen rund
Ingo: 30.000 kritische Infrastruktureinrichtungen, wo kann ich denn dann überhaupt
Ingo: noch fliegen mit der Drohne legal?
Monina: Das ist schwierig. Die Diskussion erinnert mich spontan sowohl an die Möglichkeiten
Monina: zum Konsum von gewissen Substanzen, die aktuell legal ist,
Monina: die ja auch sehr stark eingeschränkt wird durch verschiedene Bereiche,
Monina: die eine große Zone um sich herum haben, wo man nichts der gleichen machen darf.
Monina: Oder beispielsweise die Windrad-Diskussion, die in Bayern gerne mit dem Blick
Monina: auf Bayern mal relativ groß war, die ja auch einen gewissen Abstand haben.
Monina: Also ich meine, dass sich so verbotst, so einen Bilden zwangsweise und dass
Monina: sich das Ganze dann nochmal dynamisch verschiebt, dass es kleiner oder größer
Monina: wird nach Bedarf, das wird wahrscheinlich auf jeden Fall passieren.
Monina: Das haben wir schon oft genug beobachtet bei anderen Bereichen.
Ingo: Also da fällt mir noch eine spannende andere Frage ein.
Ingo: Die Gefahr ist, wenn ich politisch die Flugverbotszonen festlege und versuche,
Ingo: kritische Bereiche zu identifizieren, müssen wir natürlich verhindern,
Ingo: dass das nicht dann aus egoistischen Gründen verändert wird.
Ingo: Also dass beispielsweise noch das Häuschen vom Bürgermeister noch mit umfasst
Ingo: wird, damit dort keine Drohne rüberfliegen darf, weil man gerne geschützt sein
Ingo: möchte in seinem Raum oder auch der Vorort oder der Straßenzug. Ja.
Ingo: Also wir haben ja da schon ein Interesse von Institutionen, die kritische Infrastruktur
Ingo: bereitstellen, wirklich geschützt zu sein.
Ingo: Also da machen Flugverbotionen bestimmt auch irgendwo Sinn.
Ingo: Auf der anderen Seite haben wir aber natürlich auch ein...
Ingo: Ein berechtigtes Interesse, mit einer Drohne auch etwas überfliegen zu können.
Ingo: Ich meine, das ist eine Möglichkeit, die wir nicht grundsätzlich verbieten wollen.
Ingo: Also es soll ja auch Privatmenschen oder auch Unternehmen möglich sein,
Ingo: mit Drohnen auch etwas Sinnvolles anzustellen oder etwas für den privaten Spaß anzustellen.
Monina: Ich stelle es mir auch sehr schwer vor, diese Zone entsprechend zu kennzeichnen.
Monina: Also wenn ich mit einer Drohne jetzt irgendwo langfliege, ich weiß jetzt ja
Monina: nicht zwingend, dass dieses eine Gebäude hier eine kritische Infrastruktur ist,
Monina: weil da irgendein wichtiges Unternehmen, ein wichtiges Amt, wie die Verwaltung
Monina: von dem Wasserversorger, da weiß ich was, drin sitzt.
Monina: Als Privatperson, wenn ich mich davor jetzt nicht bei Google Maps genau damit
Monina: beschäftigt habe, wo jetzt hier, wenn ich jetzt gerade ausfliegen möchte,
Monina: um in dem Wald, keine Ahnung, irgendwie Reh zu filmen, wo jetzt hier kritische
Monina: Infrastruktur sein könnte, wenn ich drüber fliege.
Monina: Und ich weiß auch nicht, da muss man jetzt natürlich auch überlegen,
Monina: wie das kenntlich gemacht wird, aber wenn ich da in einer gewissen Höhe fliege,
Monina: dann sehe ich wahrscheinlich auch nicht irgendein Schild, was am Boden steht,
Monina: was sagt hier bitte nicht drüber fliegen.
Ingo: Das ist spannend. Also üblicherweise werden bestimmte Flugverbotszonen in der
Ingo: Drohnensoftware hinterlegt.
Ingo: Also du kannst mit DJI Drohnen beispielsweise nicht in den Flugbereich,
Ingo: im Flughafen oder sowas hineinfliegen.
Ingo: Das verändert die Software, dass du in diesen Bereich eindringst.
Ingo: Wenn wir das jetzt weiterdenken, hieße das aber auch, wenn wir kritische Infrastrukturen
Ingo: hätten, dafür Flugverbotszonen einrichten,
Ingo: dann würden wir damit auch öffentlich markieren für auch möglicherweise potenzielle Feinde,
Ingo: welche Bereiche unserer Meinung nach besonders schützenswert sind,
Ingo: die man dann eben entsprechend mit eben nicht der entsprechenden abgenommenen
Ingo: Consumer-Software betrieben werden, sondern dann eben trotzdem überflogen werden können.
Monina: Na gut, wenn es genug sind, dann hilft es einem Angreifer vielleicht auch nicht mehr so viel.
Ingo: Das stimmt, wenn wir dann ganz Deutschland das kulturelle Infrastruktur festlegen.
Ingo: Dann haben wir auch kein Täterwissen mehr, was wir damit preisgeben.
Ingo: Ja, also ich denke, das wird auf jeden Fall ein großes Thema.
Ingo: Ich würde ganz gerne einmal nochmal so in diesen Bereich, was sich so technisch
Ingo: eigentlich gerade tut, nochmal gucken.
Ingo: Also wir hatten ja immer so ein bisschen
Ingo: auch den Anklang in Richtung des militärischen Nutzens von Drohnen.
Ingo: Ich bin kein großer Freund, das zu sehr zu diskutieren, aber ich finde,
Ingo: es gibt ein paar Dinge, die man ganz kurz noch besprechen sollte,
Ingo: die ja auch dann zivil durchschlagen werden später, also auf der wir uns dann
Ingo: eben auch in einer bestimmten Form im zivilen Bereich dann beschäftigen werden,
Ingo: weil üblicherweise werden ja in so einer kriegerischen Situation,
Ingo: werden ja sehr viele Technologien ausprobiert und die, die sich dann durchsetzen
Ingo: und etablieren, die führen dann nachkriegen oft auch dazu,
Ingo: dass bestimmte zivile Techniken deutlich verbessert werden.
Ingo: Das wird bei Drohnen ganz sicher der Fall sein, weil wir eine solche Menge an
Ingo: Tests und Prototypen haben, die da rumfliegen.
Ingo: Also sehr spannend finde ich beispielsweise, was in der Ukraine ja schon zum
Ingo: Tages probiert wird, die Mutterschiff-Drohnen, also dass man eine Drohne hat,
Ingo: die ganz viele kleine Drohnen hat, die dann wieder losgelassen werden können.
Ingo: Wir könnten uns das ja auch vorstellen, dass man einen Hubschrauber hat.
Ingo: Der größere Lastmengen hat und das könnte beispielsweise für Logistik später
Ingo: mal ein interessanter Weg sein,
Ingo: mit dem man auch Pakete oder sowas zustellen kann, wenn ich dann eben nicht
Ingo: die Drohne starte und kompletten Weg zum Kunden liefere,
Ingo: sondern ich dann mit einem anderen Gerät eine bestimmte Strecke überführe und
Ingo: dann eben erst zur letzten Meile, wie man so schön in der Logistik sagt,
Ingo: dann die Drohnen ausklinke,
Ingo: die dann den einzelnen Haushalt anfliegen.
Monina: Und DHL-Laster, der dann plötzlich viele kleine Drohnen spawnt.
Ingo: Ja.
Monina: Geht irgendwo hin.
Ingo: Es ist im Prinzip eine neue Form von Möglichkeiten, die sich dafür auch gerade für Logistik ergibt.
Ingo: Also Daimler hatte vor gut zehn Jahren an dem Thema ein bisschen experimentiert
Ingo: im Kontext von Future Transportation, wo sie mit den Starship-Robotern,
Ingo: also so kleinen fahrbaren Robotern, die auf dem Gehweg langfahren können,
Ingo: experimentiert haben, hinzuziehen.
Ingo: Hermes hatte damals auch experimentiert, in Hamburg wurde ein bisschen experimentiert,
Ingo: aber insbesondere in Tallinn wurde damit experimentiert.
Ingo: Da war es aber, glaube ich, nicht Daimler, die da experimentiert hatten,
Ingo: um eben diese letzte Meile zu schaffen, dass die Fahrerin, der Fahrer von dem
Ingo: Lieferfahrzeug nicht zum Kunden an die Tür muss,
Ingo: sondern das Paket in einen Roboter steckt, der dann eben dieses Warten auf den
Ingo: Kunden übernimmt und dann das Paket ausliefert im Sinne von Klappe auf,
Ingo: wenn der Kunde mit dem richtigen Smartphone da ist.
Ingo: Und wenn man sich das vorstellt, dass man einfach das Dach aufklappt und dann
Ingo: ganz viele Drohnen rausfliegen und diese letzten Meilen machen,
Ingo: würde man nicht mehr den Gehweg stören, was damals ein relativ großes Problem
Ingo: auch war, dass sie eben sehr langsam auf dem Gehweg nur unterwegs sein konnten
Ingo: und dass sich das eigentlich nicht so richtig gut gerechnet hat.
Monina: Gleichzeitig beeindruckende und beunruhigende Vorstellung, wenn du mich fragst.
Ingo: Absolut. Aber auch spannend, jetzt um nochmal in die Eindämmung von Bedrohung zu gehen.
Ingo: Es gibt natürlich da jetzt auch ganz neue Erkenntnisse dazu,
Ingo: wie man mit künstlicher Intelligenz Detektionen treiben kann,
Ingo: frühzeitig Drohnen erkennen kann an spezifischen Geräuschen, an Funksignaturen.
Ingo: Also ich denke, dass wir natürlich immer einen Wettbewerb haben werden zwischen
Ingo: Angreifern und Abwehrern, aber dass da natürlich auch sehr viel in Richtung
Ingo: Schutz möglich sein wird in der Zukunft,
Ingo: was uns dann auch helfen wird, mit Drohnen besser umzugehen.
Ingo: Und ich denke, dass wir uns auch darauf mehr fokussieren müssen,
Ingo: als auf die reine Frage, welche Überflüge man gestatten möchte oder nicht,
Ingo: sondern eher auch die Frage, wie kann ich verhindern, dass etwas passiert,
Ingo: was wir nicht wollen oder wie kann ich es möglichst frühzeitig erkennen.
Monina: Ich glaube, hier ist auch wieder ein ganz, ganz großer Punkt,
Monina: der uns überall in dem Drohnen-Szenario auch begleitet, einfach die Awareness zu haben.
Monina: Was ist durch Drohnen jetzt tatsächlich, was kommt eigentlich durch Drohnen
Monina: dazu an Angriffsfläche oder an Betonungspotenzial, das dadurch entsteht?
Ingo: Ja, wir müssen ein Unternehmen auch ein bisschen aus der Komfortzone raus.
Ingo: Also weg von dem alten Betrachten,
Ingo: ich habe ein Unternehmen, ich habe ein großes Werksgelände, ich habe große Zäune,
Ingo: wenn jemand reinkommt, muss er am Sicherheitsdienst vorbei und ich bin mir sicher,
Ingo: dass er nichts aufnehmen kann.
Ingo: Das hat sich ja geändert durch die Handys, indem man ja am Anfang in Unternehmen überlegt hat,
Ingo: ob man die Handy-Kameras physisch zerstören kann mit Laser oder so etwas,
Ingo: die Chips kaputt machen kann, damit keine Aufnahmen mehr im Werksgelände möglich
Ingo: sind, um dann Tippsgeheimnisse zu verkaufen.
Ingo: Oder dass man eben USB-Sticks sperrt, damit nicht Daten abgegriffen werden können.
Ingo: Aber im Prinzip müssen wir uns immer klarer machen, wir können diese Dinge nicht
Ingo: vollständig verhindern. Und jetzt mit der Drohne muss man halt ein bisschen
Ingo: an die Dritte Mission mitdenken. Da reicht der Zaun allein nicht mehr.
Monina: Das heißt, wir müssen eigentlich schon, dass wir unsere bisherigen Sicherheits-,
Monina: und zwar sowohl IT- als auch Nicht-IT-Maßnahmen, einfach weiterhin sauber umsetzen.
Monina: Also sprich, auf dem Schreibtisch keine Unterlagen liegen lassen,
Monina: wenn nicht jemand aktiv daran arbeitet, die einfach relevante Informationen,
Monina: die ausspendet werden könnten, in die Welt rausposaunen, falls jemand mit einem Handy vorbeiläuft.
Monina: Vorbeiläuft, also es kann ja ein Besucher sein in dem Gelände,
Monina: der mit dem Handy vorbeiläuft, oder eben eine Drohne, dass wir da einfach bestehende
Monina: Sicherheitspolicies sauber umsetzen,
Monina: dass wir beispielsweise auch, wenn
Monina: Access-Points aufgespannt werden oder irgendwelche Funk- Übertragungen,
Monina: auf einem Gelände ausgestrahlt werden, die eine Drohne aufnehmen könnte oder
Monina: neue Access-Points aufspannen könnte, dass die Kommunikation,
Monina: die stattfindet, auch per Funk, verschlüsselt ist, sofern sie nicht ausspündet werden darf.
Monina: Ich meine, es gibt ja auch Signale, da ist es egal, wenn die jemand mithört,
Monina: Wenn wir hier Broadcast-Signale, aber dass alles, was an geheimer Kommunikation,
Monina: da auch über Funk geht, entsprechend verschlüsselt ist, dass wir,
Monina: wenn wir uns mit Access Points verbinden, dessen bewusst sind,
Monina: dass die eben auch manipuliert sein können und dafür auch darauf achten,
Monina: dass die Kommunikation, die wir über solche Punkte führen, abgesichert ist durch
Monina: Zertifikate, dass wir sicher gehen, dass unser Gegenüber unser Gegenüber ist,
Monina: dass wir die Kommunikation verschlüsselt haben.
Monina: Also im Prinzip Sicherheitsmechanismen, die wir bereits haben,
Monina: die wir im Optimalfall auch sauber überall so durchsetzen, jetzt weiter auch anwenden.
Ingo: Ja, das ist ein Thema, was sich glaube ich einfach durchzieht.
Ingo: Also ich muss mir einfach klarer darüber sein, dass wenn etwas passiert,
Ingo: was üblicherweise so nicht passiert, eine Sicherheitsabfrage,
Ingo: ein neues Login bei einem WLAN oder auch ich kriege auf einmal eine Datei vom,
Ingo: in Anführungszeichen, Chef geschickt per Bluetooth, was er noch nie gemacht
Ingo: hat und ich wusste gar nicht, dass er überhaupt Bluetooth kennt,
Ingo: dass man da vielleicht ein bisschen vorsichtiger ist und sagt,
Ingo: es könnte vielleicht sein, dass es,
Ingo: selbst wenn ich in einem abgeschrittenen Bereich, in einem großen Werkstil,
Ingo: dass es vielleicht einfach eine Drohne ist, die vor der Tür hockt und sich als
Ingo: Chef ausgibt und nicht der Chef selber ist. Die Chefdrohne.
Monina: Ja, auch hier wieder einfach von dem Gedanken wegkommen, dass wir nur mit,
Monina: weil wir physisch weiter weg sind von öffentlichen Bereichen,
Monina: wir jetzt wirklich getrennt sind.
Monina: Ich meine, die IT macht das schon mal vor, dass Distanzen relativ geworden sind.
Monina: Nur weil ich jetzt in einem anderen Land sitze, heißt das nicht,
Monina: dass ich auf dem Server gerade aber in dem Land oder in dem Land bin und dafür
Monina: länger Zeit brauche, als wenn ich jetzt im Server, der im Raum nebenan steht, zugreife.
Monina: Für die IT ist ja also physische Distanz schon irrelevant geworden, mehr oder weniger.
Monina: Und das muss sie jetzt halt auch im Gedanken für die Sicherheit,
Monina: sowohl was Funk-Beispiels angeht, wo ja bisher die Distanz tatsächlich noch
Monina: eine Rolle gespielt hat, als auch eben physische Sicherheit mit ausspionieren
Monina: und abhören durch Drohnen.
Ingo: Ja, das war ja mit dem Abhören, hatten wir ja auch schon bald diskutiert,
Ingo: also diese Frage von auch alleine akustischer Überwachung,
Ingo: auch vielleicht zu verstehen, dass auch wenn ich remote im Homeoffice arbeiten
Ingo: kann und ich dann schon im Garten, in der Gartenlaube mit dem Rechner sitze,
Ingo: dass aber damit die Privatheit nicht mehr im gleichen Maße gegeben ist wie im
Ingo: Unternehmen oder eben auch in den eigenen vier Wänden, wenn die Fenster und
Ingo: Türen geschlossen sind.
Ingo: Also, dass man sich auch darüber klare Gedanken macht, dass dieser Raum offener
Ingo: wird, in dem ich dann auch arbeite oder tätig bin, wenn ich eben mich auf den
Ingo: Balkon oder auf die Terrasse setze zum Arbeiten.
Monina: Hier haben wir aber auch wieder einen Unterschied von den Bedrohungsszenarien
Monina: für Einzelpersonen, bis hin zu Firmen, Unternehmen, kleinen und großen Unternehmen, kritisch.
Monina: Als Privatperson ist mein Hauptverletzungsrisiko eigentlich die Privatsphäre
Monina: oder vielleicht Diebstahl.
Monina: Vielleicht haben wir irgendwann Drohnen mit kleinen Greiferärmchen dran,
Monina: die dann irgendwie versuchen können, den Schmuck zu klauen.
Monina: Aber da ist das Hauptszenario, dass seine Privatsphäre verletzt wird.
Monina: Bei einem Unternehmen ist dann natürlich schon das Risiko sehr viel höher,
Monina: dass das irgendwie Informationen ausspioniert werden.
Monina: Sprich, da ist es dann auch für einen Angreifer lohnender, da mehr Aufwand rein
Monina: zu investieren, vielleicht eine bessere Drohne zu besorgen, mit der man dann
Monina: auch in ein Gebiet fliegen kann, das die Software eigentlich verhindern sollte,
Monina: der sich dann darüber hinweg setzt.
Monina: Und dann müssen wir dementsprechend halt die Sicherheitsmaßnahmen auch an die
Monina: Gefahren anpassen, die uns da begegnen.
Monina: Also sprich, als Privatperson ist es wahrscheinlich gar nicht so relevant, dass es Drohnen gibt.
Monina: Also für die Angriffs-Szenarien, die einen persönlich betreffen.
Monina: Für ein Unternehmen wird das dann schon eine deutlich größere Rolle spielen
Monina: oder für Kritis-Unternehmen.
Ingo: Ja, ich denke auch, wir sollten als Privatpersonen auch überlegen,
Ingo: was es für einen Aufwand macht, wenn man uns ausspionieren wollte,
Ingo: was es auch an Kosten bei denen, die uns attackieren wollen, erzeugen würde.
Ingo: Und das für die zufällige Frage, ob es sich bei uns lohnt oder nicht,
Ingo: ist schon eher nicht abwegig, aber es ist auf jeden Fall nicht so,
Ingo: dass wir uns jeden Tag damit auseinandersetzen müssen.
Ingo: Also ein bisschen grundvorsichtig sein, wenn eine Drohne länger über dem eigenen
Ingo: Haus, über dem eigenen Garten oder über dem eigenen Balkon hängt,
Ingo: vielleicht dann doch mal lieber reinzugehen oder was abzudecken.
Ingo: Aber im Prinzip, wenn es so einen kurzen Überflug gibt, kann man davon ausgehen,
Ingo: dass es einfach auch nur Sportflieger sind oder eben welche,
Ingo: die eine Aufnahme machen wollen von der Gegend oder so und nicht direkt dahinterher
Ingo: sind, uns auszuspielen und uns in Probleme mitzubringen.
Monina: Gut, sollen wir es damit beschließen?
Ingo: Ich denke schon. Ich meine, wir hatten doch jetzt ganz unterschiedliche Aspekte
Ingo: von Drohnen betrachtet.
Ingo: Ich finde, das Gute ist ja am Podcast, man lernt sehr viel.
Ingo: Und ich glaube, ich habe eine ganze Menge gelernt über die Frage,
Ingo: was Drohnen alles können, können sollten, können müssten, was man vielleicht
Ingo: mit Drohnen auch beachten muss.
Ingo: Und ich hoffe, dass das unseren Zuhörern und Zuhörern ganz ähnlich geht.
Monina: Es ist eine Technologie mit wahnsinnig viel Potenzial, sowohl positiv als auch negativ.
Monina: Bringt spannende Optionen mit
Monina: rein. Man kann da schön drüber nachdenken in verschiedenste Richtungen.
Ingo: Wir werden bestimmt nicht das letzte Mal drüber gesprochen haben,
Ingo: aber ich würde sagen, lass uns mal für zumindest dieses Quartal das Thema abschließen.
Monina: Sehr gut. Dann mit der Folge über die Sicherheitsbedrohung durch Drohnen,
Monina: über die rechtliche Einordnung, was bei Drohnen rechtlich zu beachten ist.
Monina: Und jetzt mit diesem Fokus auf mehr physische Sicherheit haben wir unsere Reihe
Monina: aus den drei Teilen Angriffe und Sicherheitsbedrohungen durch Drohnen doch einen
Monina: ganz guten Bogen gespannt.
Monina: Und insofern war das unsere Folge zu den Aspekten zu der physischen Sicherheit von Drohnen.
Monina: Auch mit unserem Gast Clemens Gause. Vielen Dank auch dafür,
Monina: auch an den Gast, der hier dabei war und die spannenden Punkte reingebracht hat.
Monina: Genau, ihr könnt die Sicherheitslücke überall dort finden, weiterhin,
Monina: wo es Podcasts gibt und auf unserer Webseite.
Monina: Den Link zu unserer Webseite und die weiteren führenden Inhalte dieser Folge,
Monina: irgendwelche Links findet ihr in den Shownotes, wie immer.
Monina: Genau und damit gerne Hinterlassungskritik dort oder positives Feedback dort,
Monina: wo ihr Feedback hinterlassen könnt und hört uns hoffentlich auch weiterhin.
Monina: Die Kapitelbilder zu unseren Folgen kommen von Anne Vogt. Die Produktion übernimmt
Monina: Christian Friedrich. Hier an beide vielen Dank.
Monina: Und ansonsten ist die Sicherheitslücke ein Podcast der Hamburg Open Online University.
Monina: Auch hier vielen Dank für die Unterstützung.
Monina: Wir verabschieden uns. Bis zur nächsten Folge. Monina Schwarz.
Ingo: Ingo Timm.
Volker: Volker Skwarek.
Clemens: Und Clemens Gause. Vielen Dank nochmal. Tschüss.
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